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Radio Web Europe

veröffentlicht um 14.01.2010, 05:07 von Kai Hacker   [ aktualisiert 14.01.2010, 05:09 von G. Hacker ]
Das Hauptziel des Projektes war es, Zivilgesellschaft und Entscheidungsträger auf verschiedenen territorialen Ebenen zusammen zu bringen, sowie Erfahrung mit neuen Formen der Einbeziehung von jungen Menschen und NPO’s der Zivilgesellschaft zu sammeln.

Radio Web Europe bildet auch einen integralen Bestandteil der Debatte auf “Debate Europe” (http://europa.eu/debateeurope/index_de.htm).

Radio Web Europe, eine der von der Kommission ausgewählten Initiativen, wurde durch eine Partnerschaft von 8 Organisationen aus 7 Mitgliedsstaaten eingereicht: CENASCA CISL (IT), Koordinator des Projektes; CABA (PT); CECE (ES); CESFOR (IT); MPRC (LT); ProjectOffice (AT); Townfield Training (UK); UHM (MT). Das Projekt beabsichtigte, junge Menschen in die Debatte zur Europäischen Zukunft mit einzubeziehen bzw. die Teilnahme an dieser Debatte zu fördern.

Radio Web Europe wurde im Dezember 2006 gestartet und hat mit 31. Dezember 2007 geendet.

Die Umsetzung des Projektes war in folgende 4 Aktionen gegliedert:

a) Thematische Fokus-Gruppen richteten sich an junge EU-BürgerInnen, die als RepräsentantInnen der “Europa-Bürgerschaft” an der Diskussion teilnahmen. Neben der Stimulation der Debatte sollen mit diesem Instrument die Bedürfnisse junger Menschen im Bezug auf Information über Europäische Themen erfragt werden (2 Fokus-Gruppen pro Partnerland).

b) Die Multimedia-Website www.radiowebeurope.eu ermöglichte die Teilnahme Jugendlicher an der Debatte zu Europäischen Themen – durch Web-Streaming mit Online-Inhalten (Interviews, Meinungen Analysen, Umfragen) oder Live-Inhalten (Chat, Live-Streams etc.). TeilnehmerInnen konnten dabei nicht nur Audio/Video-Inhalte ansehen und „downloaden“, sondern auch eigene Multimedia-Beiträge „uploaden“. Die technische Umsetzung der Inhalte ermöglicht Audio/Video-Podcasting, im besonderen jener Inhalte, die von NPO’s der Zivilgesellschaft produziert wurden.

c) Workshops wurden organisiert, um die Jugend-Debatte zu Europäischen Themen anzuregen und zu fördern, wie sie der Plan D für Demokratie, Dialog und Diskussion der Europäischen Kommission vorsieht (2 Workshops pro Partnerland).

d) Die transnationale Abschlusskonferenz im Dezember 2007 in Rom stellte die Möglichkeit dar, die Erfahrungen aus den 7 am Projekt teilnehmenden Ländern auszutauschen.

Weiters erfolgte eine Präsentation und Diskussion aller im Rahmen des Plan D zu diesem Thema geförderten Projekten anlässlich der Konferenz "Future of Europe - The Citizens' Agenda" von 7. bis 9. Dezember 2007 in Brüssel, veranstaltet von der Generaldirektion Kommunikation.


Ergebnisse und Berichte: www.radiowebeurope.eu und www.projectoffice.at
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